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Institut für bildende Kunst
Bildende Kunst; Studienzweig Bildende Kunst
Betreuung: Zobernig, Heimo
Formalismus, 2010
Abschlussjahr: 2010
Der Titel meiner Diplomarbeit lautet Formalismus. Ich habe dieses Thema gewählt, da mich zurzeit formale Bedingungen eines Bildes interessieren, wie die Verteilung der Formen, Linien, Farben und ihre Beziehungen zueinander. In meinen Bildern verwende ich geometrische Grundformen wie Dreiecke, Kreise, Rechtecke bzw. Linien. Das Bild ist meistens ein Querformat. Die Bilder werden am Computer erstellt. Das ermöglicht mir während der Entwurfsphase mit den Formen zu experimentieren, bis ich zu einem zufriedenstellenden Ergebnis komme. Ausgangsmaterial für die großen Bilder waren Entwürfe bzw. Bilder, die ich während meines Studiums erzeugt habe, die auch teilweise in der Computerpräsentation zu sehen sind. Durch neue Anordnung, Vergrößerung, Verzerrung und Reduzierung sind neue Bilder entstanden, wobei auch der Zufall eine Rolle spielt, wie man z. B. in den Linienbildern sehen kann. Die Entwürfe werden auf die Leinwand übertragen, wobei Änderungen am Originalentwurf – wie das Weglassen – von Flächen entstehen können. Die Farbwahl und -verteilung wird erst im Malprozess entschieden. Ich verwende meistens einen grauen oder blauen Hintergrund, da es mir mehr um die vorderen Elemente des Bildes geht und der Hintergrund zurücktreten bzw. ein Raum entstehen soll (Himmel). Ich verwende meistens sehr bunte Farben und Neontöne, die gewisse Elemente besonders hervorheben und das Auge reizen sollen. Schwarz und Grau sollen einen Kontrast zu den Farben erzeugen. Ich versuche in meinen Bildern eine harmonische Ausgewogenheit zu erzielen, die dem_der Betrachter_in ein Gefühl der Ruhe, Klarheit und Ordnung vermitteln soll. Daher sind die Bilder bewusst eher steril, karg und kühl gehalten und die Formen geometrisch und einfach. Auch das Sehen und Wahrnehmen interessiert mich sehr. So soll das Auge im Bild herumwandern und Einzelheiten (Details) erkennen (Bilder im Bild).